Mobiler Waschplatz

Mobil gegen Punktquellen Plus

Auch Betriebsleiter, die keine Güllegrube haben, müssen ihre Feldspritzen reinigen und das Waschwasser korrekt entsorgen. Dafür stehen ihnen eine Vielzahl von Geräten zur Verfügung. 2020 sind neu die Systeme Remdry und Ecobang auf dem Markt.

Die kantonalen Amtsstellen haben sich schweizweit noch nicht im Detail darauf geeinigt, wie Füll- und Waschplätze für Feldspritzen zu kontrollieren sind. Einfach abwarten und nichts tun geht nicht, auch wenn in Bezug auf die Coronakrise viele Kontrollbesuche zurzeit sistiert sind. Es ist unumgänglich, dass Landwirte alles tun, um Punkteinträge von Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden. Diese entstehen beim Befüllen und Reinigen der Spritzgeräte. Wenn möglich, gehört das Waschwasser in eine aktiv genutzte Güllegrube. Es darf aber auch auf dem Feld gewaschen werden.

Auch für Betriebe ohne Güllegrube steht eine Vielzahl von mobilen Geräten zur Verfügung (Übersicht). Grundsätzlich braucht es auch für diese Anlagen ein Baugesuch bei der Gemeinde, denn richtig mobil, dass man sie mit einem Stapler verschieben kann, sind nur die Systeme Ecobang und Osmofilm.

Die Pflanzenschutzmittelrückstände, seien sie in fester oder flüssiger Form, müssen wie Sonderabfall behandelt werden und an die Rücknahmestelle für Chemieabfälle geliefert werden. Die Systeme Biobac, Phytobac und Vertical Green Biobed funktionieren auf der Basis von Substrat, auf welchem das Wasser verdunstet und die Pflanzenschutzmittel abgebaut werden. Da Kupfer von den Mikroorganismen nicht angegriffen wird, sammelt es sich im Behälter.

Sobald mehr als 100 g/ TS Kupfer im Substrat sind, darf dieses nicht aufs Feld hinausgetragen werden und gehört auf eine Sonderdeponie....

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