Biodiversität

Nützlinge brauchen blühende Wildpflanzen

Die Forschungsanstalt Agroscope hat erstmals analysiert, welche Blütenpflanzen für Bestäuber und Nützlinge im Jahresverlauf besonders wichtig sind.

In Zusammenarbeit mit INRA und den Universitäten Bern und Koblenz-Landau haben Fachleute von Agroscope erstmals detailliert aufgezeigt, dass rund zwei Drittel der Pollen in der Nahrung der Insekten von Wildpflanzen stammen. Im Frühling sind es vor allem blühende Bäume wie Ahorne, Eichen, Weiden und Wildkirschen, wie Agroscope in der Mitteilung schreibt. Im Sommer seien blütenreiche Wiesen begehrt. Die Insekten nutzen gemäss der Studie hauptsächlich die Blüten von Pflanzen aus Biodiversitätsförderflächen und halb-natürlichen Lebensräumen wie extensiv genutzten Wiesen, Hecken, Waldrändern, Blühstreifen und Säumen. Wildbienen und Nützlinge sind also auf eine hohe Vielfalt an verschiedenen blütenreichen Lebensräumen angewiesen, die zu verschiedenen Zeiten blühen.

Diese Erkenntnisse sind wichtig, da beispielsweise Wildbienen helfen, die landwirtschaftlichen Kulturen zu bestäuben. Ausserdem gibt es zahlreiche Nützlinge, wie Marienkäfer oder Florfliegen, welche Schädlinge fressen.

Eine Florfliegenlarve vertilgt einen Schädling. (Bildquelle: Gabriela Brändle, Agroscope)

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