Interview

Pflanzenschutz: Keine Rückstände im Honig Plus

Pflanzenschutz und Honig sind eine unheilvolle Kombination, können die Mittel das Lebensmittel doch kontaminieren. Können – müssen aber nicht, zeigt ein Beispiel aus Niedersachsen.

Der langjährige Imker Heinrich Kersten aus dem niedersächsischem Eissel (bei Verden) ist seit 1984 den Bienen verfallen. Als Maschinenbauingenieur geht er die Sache technisch an. So entwickelte Kersten z.B. für das Blütenangebot die Blühmischungen die “Verdener Imkermischung” und “Verdener Frühjahrsblüte”. Jetzt hat der Imker seinen Honig auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersuchen lassen. Das Ergebnis überraschte positiv, wie Kersten im Interview erklärt.

Herr Kersten, Sie haben Ihren Honig in einem Labor auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersuchen lassen. Was ist dabei herausgekommen?
Kersten: Das auf Honig spezialisierte Labor QSI in Bremen hat ein Glas meines Frühtrachthonigs aus diesem Jahr untersucht. Und zwar das volle Programm, die Untersuchung lief auf 695 Pestizidparameter – von Nr. 1 „1.4 Dimethylnaphthalin" bis zur Nr. 695 „Zoxamid". Das erfreuliche Ergebnis: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sind im untersuchten Honig nicht nachweisbar, bzw. liegen unterhalb der...

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