Düngung

Präzisionsdüngung ist in Zukunft ein Muss

Voraussetzung für eine präzise Düngung ist nicht nur der Einsatz teurer Technik. Die Bauern haben mit Bodenprobenanalysen und Ertragskarten Bausteine für eine auf das Feld zugeschnittene Düngeapplikationskarte.

Die Digitalisierung bietet dem Landwirt vielfältige Möglichkeiten und bringt vielerorts Verbesserungen in der Feldbewirtschaftung mit sich. Auch im Zusammenhang mit der Düngung verspricht sie viele Vorteile. Jakob Strebel von der Firma TellNet AG zeigt, wie man durch Umrüsten auch älterer Düngerstreuer den Weg zur teilflächenspezifischen Düngung respektive der Präzisionsdüngung einschlagen kann (LANDfreund 7/2019). Dabei bilden satelliten- und drohnenbasierte Aufnahmen, Ertragskartierungen und Bodenkarten die Grundlagen.

Mithilfe dieser Grundlage und des weiterhin unverzichtbaren pflanzenbaulichen Fachwissens des Produzenten sowie der notwendigen Technik kann der Landwirt eine Düngeapplikationskarte erstellen und die Düngungsausbringung optimieren.

Die Düngekarte zeigt an, in welchen Bereichen der Parzelle der Dünger von den Pflanzen verwertet werden kann und wo es keinen Sinn macht, die gleichen Düngermengen auszubringen, weil die Pflanzen sie nicht verwerten können. Die Vorteile insbesondere im umwelttechnischen Bereich – nämlich die Reduktion von Düngerverlusten – liegen auf der Hand.

Ein Bewirtschafter kann auch ohne Software eine sogenannte Düngeapplikationskarte erstellen. Dafür stehen ihm bereits viele Informationen zur Verfügung. Aufgrund der Bewirtschaftung kennt er die Eigenheiten seiner Parzellen, weiss, wo sich Kuppen, Mulden, Kiesadern oder Dränagen befinden. Im Idealfall weiss er sogar, wie seine Erträge innerhalb einer Parzelle variieren. Lesen Sie weiter in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 08/2019 auf Seite 28.

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Artikel geschrieben von

Andreas Distel

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