Zuckerrüben

Schluss mit Gaucho-Beizung

Die Gaucho-Beizung hat die Rüben in den vergangenen Jahren bis ins Achtblatt­stadium vor den meisten Schädlingen geschützt. Ab 2019 ist damit Schluss.

Den Schädlingsbefall an Zuckerrüben sollten Sie auch nach dem Wegfallen der Gaucho-Beizung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln minimieren können. Die Beizung mit der Wirkstoffgruppe der Pyrethroide ist nicht wie die Gaucho-Beizung systemisch. Deshalb sind nur die unterirdischen Pflanzenteile geschützt. So wirkt die Force-Beizung gegen Drahtwürmer, Moosknopfkäfer und Springschwänze. Der Schutz ist aber nur für etwa drei Wochen gewährleistet. Je schneller die Zuckerrüben aus dem Jugendstadium herauswachsen, desto besser.

Dies gilt auch für oberirdische Schädlinge wie den Erdfloh, die durch die Force-Beizung nicht erfasst werden. Die Jugendentwicklung verläuft bei warmen Böden schneller. Das würde für eine eher späte Saat sprechen. Aber auch nach dem Auflaufen der späteren Saaten kann eine Bisenlage Einzug halten, und die Rüben wachsen nicht schnell genug.

Lesen Sie weiter in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 05/2019 auf der Seite 22.

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Artikel geschrieben von

Georg Feichtinger

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