Borstenhirse

Sie ist die Problempflanze Nummer eins

Martin Zimmermann will weniger Borstenhirse auf seinem Betrieb. Seine Bekämpfungs­strategie plant er mit dem Futterbauberater Herbert Schmid.

Herbert Schmid, Futterbauberater vom landwirtschaftlichen Beratungs- und Bildungszentrum Hohenrain (BBZN LU), ist unterwegs in den Kanton Nidwalden. Dort betreut er sechs Landwirte, die beschlossen haben, der Borstenhirse den Kampf anzusagen. Einer von ihnen ist Martin Zimmermann. Er bewirtschaftet einen 17-ha-Betrieb in Ennetbürgen (NW). Einzelne seiner Parzellen sind fast flächendeckend von Borstenhirse befallen.

Bei der Borstenhirse handelt es sich um ein einjähriges, wärmeliebendes Gras aus dem Süden. Der Halm kann eine Länge von über 50 cm erreichen und hat einen rispigen Blütenstand mit gelb-rot leuchtenden Borsten.

Seit den 1980er Jahren verbreitet sich dieses Ungras auch nördlich der Alpen, bevorzugt in Maiskulturen und intensiven Naturwiesen des Talgebiets. Nidwalden, aber auch andere Kantone der Zentralschweiz sind

davon betroffen. Die Borstenhirse bevorzugt trockenwarme Standorte und profitiert von Hitzesommern. Sie verdrängt gute Futtergräser stark und verursacht grosse Ertrags- und Qualitätseinbussen. Die Kühe fressen das grobe Futter nicht gerne. Auch führen die scharfkantigen Samenkörner und rauen Stängel im Emd zu Maul- und Rachenverletzungen. So auch bei Martin Zimmermanns Mutterkühen.

In der LANDfreund-Ausgabe 05/2019 lesen Sie, mit welchem Massnahmen Zimmermann gegen die Borstenhirse vorgeht.

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Artikel geschrieben von

Daniela Clemenz

Redaktorin

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