Silieren

Silomais: Holen Sie das Beste heraus

Jeder Landwirt will eine gute Silagequalität. Aber macht er genug dafür? Der Erntezeitpunkt bestimmt Ertrag und Energiegehalt. Fehler beim Einsilieren wirken sich auf die Verfütterung aus und schmälern die Wirtschaftlichkeit.

Spitzenmaissorten bringen bei idealen Bedingungen ein Potenzial von 20 t Trockensubstanzertrag auf die Hektare. Aber dieses Leistungsvermögen kann der Landwirt nur nutzen, wenn er den Mais bei einem TS-Gehalt zwischen 32 und 35 % (Gesamtpflanze) siliert. Dann holt er bis zu 8 t/ha Stärke aus dem Feld. Eine solche Silage zeichnet sich nicht nur durch einen hohen Energiegehalt aus, sondern auch durch gute Verdaulichkeit – entsprechend fressen die Kühe das Futter gerne.

Auch hat der Mais ideale Bedingungen für die Milchsäuregärung im Silo, lässt sich gut verdichten und es gibt keine Gärsaftverluste. Im Teigreifestadium braucht es auch nicht unbedingt Siliermittel. Verpasst der Landwirt den idealen Reifezeitpunkt, hadert er nicht nur beim Einsilieren, sondern auch bei der nachfolgenden Rationenplanung im Stall. «Siliert man den Mais zu früh oder zu spät, fehlt die Energie im Stall. So verspielt man das Potenzial der Maissorte und muss die Ration ergänzen, was ins Geld geht», erklärt Tobias Streckeisen.

Aber die Erntefenster sind kurz und der Spielraum eng. Wie Sie den optimalen Zeitpunkt bestimmen und welche Todsünden Sie beim Silieren verhindern sollten, erfahren Sie in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 09/2019.

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Artikel geschrieben von

Daniela Clemenz

Redaktorin

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