Rapsanbau

Unkräuter im Raps rechtzeitig bekämpfen

Mit Vorauflaufherbiziden erreicht der Landwirt im Raps gute Resultate. Praxisreif sind aber auch herbizidfreie Verfahren wie Untersaaten und die mechanische Unkrautbekämpfung.

Boden vorbereiten für Vorlaufbekämpfung

Voraussetzung für eine erfolgreiche Vorauflauf-Herbizidapplikation im Raps sind eine vorgängig sauber durchgeführte Bodenbearbeitung und Saat. Der Landwirt muss darauf achten, dass auf einen genügend abgesetzten und rückverfestigten Boden gespritzt wird. Das fördert den Bodenschluss und die Kapillarwirkung. Dabei zerstört man im Idealfall auch die Hohlräume im Boden, dort wo nämlich Schnecken ihre Eier ablegen können. Ein gut vorbereitetes Saatbeet verhindert auch Spritzschatten, das heisst Punkte, wo keine Spritzmittel hingelangen. Sind Spritzschatten durch grobe Klumpen verursacht, kann der Landwirt das Herbizid nicht präzise genug applizieren.

Kreuzblütler und Co.

Rigoros gilt es gegen Unkräuter aus der Familien der Kreuzblütler (Ackersenf, Hirtentäschel) vorzugehen. Für einen gleichmässigen, durchgehenden Herbizidfilm auf der Bodenoberfläche sollten Düsen mit einem guten Spritzbild (Querverteilung) verwendet werden. Die Applikation erfolgt mit 250 bis 300 l Wasser/ha.

Aufgepasst bei Gründüngungen: Verzichten Sie auf Mischungen, die Kreuzblütler enthalten.

Wurzelunkräuter wie Quecke, Ackerschachtelhalm, Disteln und Winden muss der Landwirt bereits in der Vorkultur bekämpfen.

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