Biolandbau

Weg vom Pflug – auch im Biolandbau möglich

Durch die reduzierte Bodenbearbeitung wird der Boden fruchtbarer. Ohne Herbizide ist dies jedoch anspruchsvoll. Manchmal ist ein Kompromiss zwischen Pflugeinsatz und reduzierter Bodenbearbeitung sinnvoll.

Die reduzierte Bodenbearbeitung hat unbestrittene Vorteile gegenüber dem Pflug. Die Regenwürmer und Bodenlebewesen werden viel weniger gestört. Organisches Material wie Ernterückstände, Mist und Kompost wird schneller abgebaut. Die Böden werden fruchtbarer. Langfristig kann man die Tragfähigkeit, die Durchlässigkeit und die Kapillarität der Böden markant verbessern. Dies ist in der heutigen Zeit mit den häufiger werdenden Wetterextremen besonders wichtig.

Früher sagte man bei der Umstellung auf Bio, die fehlenden Herbizide seien durch den Pflug zu ersetzen. Das hat seine Gründe, und ein Kern Wahrheit steckte auch darin. Denn wird der Pflug einfach durch einen Grubber ersetzt, so nehmen langfristig Gräser, Löwenzahn, Winden, Vogelmiere oder Taubnessel zu. Es kommt öfter zu Problemen mit Durchwuchs und Unkraut, was sich schlussendlich negativ auf den Ertrag auswirkt. Um dies zu vermeiden, braucht es neben den passenden Maschinen flankierende Massnahmen in der Fruchtfolge.

>> weiterlesen und erfahren, welche Massnahmen zum Erfolg führen (Ausgabe 10/2019, Seite 30)

«Mein Credo: Arbeitstiefe drei Zentimeter»

Auf den Pflug und zapfwellenbetriebene Geräte verzichtet Thomas Bigler ganz. Durchwuchs nimmt er in Kauf.

Statt Pflügen setzt Thomas Bigler auf Grubbern. Dafür mietet er einen Agrifarm-Präzisionsgrubber. (Bildquelle: Daniela Clemenz)

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Artikel geschrieben von

Hansueli Dierauer

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