Zwischenfrüchte

Zwischenfrucht wie Hauptfrucht behandeln

Zwischenfrüchte bestrafen eine nachlässige Aussaat. Welcher Aufwand ist gerechtfertigt, und welche Technik lohnt sich?

Die Arbeitsspitze im August verleitet oft dazu, Zwischenfrüchte möglichst zeitsparend zu säen. Darunter leidet dann zu oft das Ergebnis. Schlecht auflaufende, ungleichmässige und zu dünne Bestände genügen den Ansprüchen an Nährstoffbindung, Unkrautunterdrückung oder Strukturverbesserung aber nicht.

Bei knappen Arbeitszeiten erfolgt die Zwischenfruchtaussaat selten mit der gleichen Sorgfalt wie bei einer Hauptfrucht. Dies ist aber zu empfehlen, da sich Zwischenfrüchte nur bei sorgfältiger Bodenbearbeitung, optimalem Stroh- und Ausfallgetreidemanagement sowie Saatbett gut entwickeln.

Welche Bedingungen einen gleichmässig hohen Feldaufgang behindern lesen Sie in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe auf Seite 24.

Mit wenig Aufwand säen?

Drillsaaten nach Pflug sind zwar einerseits das sicherste Aussaatverfahren, weil Unkräuter und Ausfallgetreide nahezu ausgeschaltet werden und ein feinkrümeliges Saatbett insbesondere für feinsämige Zwischenfrüchte erstellt werden kann. Es ist aber gleichzeitig das aufwendigste und damit kostenintensivste Verfahren.

Grubbersaaten nehmen zu

Bei engen Fruchtfolgen, knapper Technikausstattung und dadurch bedingt hohen Arbeitsspitzen erfolgt die Zwischenfruchtsaat zunehmend in kombinierten Arbeitsgängen zusammen mit der Bodenbearbeitung. Sogenannte Grubbersaaten setzen sich immer mehr durch. Hierbei wird ein Pneumatikstreuer auf einen Grubber oder eine Scheibenegge aufgesattelt. Das Saatgut wird über breit streuende Säaggregate oder Säschläuche in den Bodenstrom meist vor der oder in die nachlaufende Packerwalze gleichmässig über die Arbeitsbreite verteilt. Hier bieten Technikhersteller inzwischen Spezialtechnik an. Lesen Sie auf Seite 25 in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 08/2019 weiter.

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Artikel geschrieben von

Hubert Kivelitz

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