Afrikanische Schweinepest

ASP: Risikolage in der Schweiz unverändert

In Polen hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Hausschwein-Bestände erreicht. Die Risikolage für die Schweiz hat sich aber nicht verändert.

Auf einem Schweinezuchtbetrieb im westpolnischen Nowosolski wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Es mussten vorsichtshalber alle Tiere des Bestandes getötet werden.

Wir haben beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) nachgefragt, ob sich aufgrund dieses Vorfalls an der Risikolage in der Schweiz etwas geändert hat. Das BLV teilte uns mit, dass sich die Risikolage nicht verändert hat.

Für die Schweiz ist das Risiko einer Einschleppung hoch. Diese Information ist dem Radar Bulletin von Februar 2020 zu entnehmen. Schweizweit werden tot aufgefundene Wildschweine sowie Abschüsse von kranken Tieren und Unfallwild im Rahmen des nationalen Früherkennungsprogramms ASP Wildschwein untersucht. Seit dem letzten Radar Bulletin Januar 2020 wurden 23 Wildschweine im Früherkennungsprogramm untersucht.

Schweinehalter sind zur strikten Einhaltung von Biosicherheitsmassnahmen aufgerufen (siehe Merkblätter für Schweinehalter sowie Hobbyhaltungen von Schweinen). Bei unklaren Symptomen sollten Schweinehalter un-verzüglich ihren Bestandestierarzt beiziehen, der diese mittels Ausschlussuntersuchung auf ASP abklären kann. Seit dem letzten Radar Bulletin Januar 2020 wurden auf 18 Betrieben Ausschlussuntersuchungen auf ASP durchgeführt.