Fusion

Aus Agrifera und Prosus wird Profera AG

Diese Woche haben die Aktionäre und Produzenten der Agrifera sowie die Genossenschafter und Produzenten der Prosus die Botschaft zur Fusion zugestellt erhalten. Anfangs September entscheiden die Gesellschafter an den ausserordentlichen Generalversammlungen über den Antrag. Hauptsitz werde Sempach mit Niederlassung in Weinfelden.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Organisationen soll per Oktober 2020 eine neue Schweinevermarktungsorganisation entstehen. Aktionäre bleiben die Züchter und Mäster. An den ausserordentlichen Generalversammlungen der Agrifera AG und der Genossenschaft Prosus Anfang September wird definitiv über die Fusion entschieden werden.

Als Verwaltungsratspräsident der neuen Profera AG ist Alexander Fust nominiert. Fux präsidiert aktuell die Prosus. Vizepräsident wird André Seeholzer (Präsident der Agrifera). Operativ wird die neue Firma von einer Fünfer-Geschäftsleitung geführt mit Richard Bucheli (Vorsitz und Leiter Beratung), Andreas Fritschi (Standortleiter Weinfelden), Pascal Mieschbühler (Leiter Handel und Disposition), Urs Aeschlimann (Leiter Zucht) sowie Armin Troxler (Leiter zentrale Dienste und Infrastruktur).

Hauptsitz wird Sempach, Weinfelden wird als Niederlassung geführt. Die Mitarbeitenden an den beiden Standorten bleiben nach wie vor Ansprechpersonen für ihre Kunden. Sempach wie Weinfelden befinden sich in den schweinedichtesten Gebieten der Schweiz. Von beiden Standorten werden heute die Züchter und Mäster über die ganze Schweiz betreut. So liege es auf der Hand, dass in Zukunft Synergien im Bereich der Logistik und der Kundenbetreuung genutzt werden können. Aber auch bei der Informatik sowie im Marketing wird es Synergiepotenuial geben.

Trotz Rechtsform einer Aktiengesellschaft, werde Profera den klaren Genossenschaftsgedanken weitertragen und für diesen einstehen, versichert Agrifera in einer Mitteilung. Der Kundennutzen sowie die Tiervermarktung nach Fairtrade sollen weiterhin im Zentrum stehen.