Wolf

Bei Törbel-Embd (VS) 13 Schafe gerissen

Auf Schafalpen der Gemeinden Embd, Törbel und Bürchen hat ein Wolf 13 Schafe getötet und zwei weitere verletzt. Die Nutztiere werden von Herdenschutzhunden und Hirten beaufsichtigt, meldet der Walliser Bote.

Der erste Angriff sei am Donnerstag letzter Woche beim Rieberg in der Gemeinde Embd erfolgt, ist in der gestrigen Ausgabe des Walliser Boten nachzulesen. An jenem Tag hätte nebliges Wetter geherrscht, sodass der Wolf die Herde vermutlich tagsüber angriff. Neun Schafe wurden getötet, zusätzlich mussten vier verletzte Tieren später zwei später erlöst werden.

Bei einem weiteren Angriff seien diese Woche eingangs des Törbeltälli zwei weitere Tiere vermutlich dem gleichen Wolf zum Opfer gefallen. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere und zuständig für das Wolfsmonitoring im Oberwallis, bestätigt, dass die Rissmuster auf einen Wolf als Angreifer hinweisen.

Auf den Alpen der Gemeinden Embd, Törbel und Bürchen sömmert seit zwei Jahren ein Luzerner Vollerwerbsbauer rund 1000 Schafe. Er hat für die Nutzung der Alpen der drei Gemeinden einen Vertrag über drei Jahre abgeschlossen. Die rund 1000 Schafe werden von zwei Herdenschutzhunden sowie von zwei Hirten mit Border Collies bewacht. Zum Schutz vor dem Wolf werden die Schafe nachts jeweils in einen Nachtpferch geführt. Bei der Weiträumigkeit des Gebietes ist das allerdings bei dieser grossen Anzahl von Tieren kein einfaches Unterfangen.