Tierhaltung

Bunte Tapes gegen verspannte Muskeln

Mit Klebestreifen sollen sich Schwellungen an Gelenken oder Euterödeme heilen lassen. Wie das geht, erklärt Tierheilpraktikerin Meike Schnöring.

Homöopathie, Akupunktur und Kräutertherapie – bereits viele Betriebsleiter haben Erfahrung mit einer dieser alternativen Heilmethoden. Einige Landwirte wenden sogar mehrere bei ihren Tieren an.
Mit dem flexiblen Taping kommt nun eine weitere Therapie für Rinder hinzu, die aus der Humanmedizin und von Pferden bekannt ist: Dabei werden je nach vorliegendem Gesundheitsproblem bunte Klebestreifen auf bestimmte Körperstellen geklebt.

Selbstheilungskraft stärken
Das Ziel dabei ist, den Stoffwechsel und das lymphatische System des Tieres anzuregen, Schmerzen zu reduzieren und die Muskel- und Gelenkfunktion zu unterstützen.
Die Tapes sollen die oberflächliche Haut anheben und so mehr Platz für eine Mikrozirkulation im Gewebe schaffen. Gleichzeitig sollen sie den Druck an der betreffenden Körperstelle reduzieren oder Strukturen stabilisieren. «Letztlich dienen die Tapes auch dazu, die Selbstheilungskräfte des Tieres zu stärken», sagt Meike Schnöring. Die Tierheilpraktikerin und Pferdephysiotherapeutin aus dem Sauerland hat die Methode speziell an das Rind angepasst.
Aber für welche Probleme eignet sich Taping?

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LANDfreund

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