Geflügel

Coop will Zweinutzungshähne

Die Mitteilung von Zuchtorganisationen, dass Zweinutzungshühner verfügbar sind, hat die Bell Schweiz AG vor drei Jahren dazu bewegt Zweinutzungshähne einzustallen. Jährlich werden vier Hahn-Herden gemästet.

Das Potenzial der Zweinutzungshühner hängt von der Kaufbereitschaft der Konsumenten ab. Denn die geringere Legeleistung und die erhöhten Futterkosten schlagen sich in einem deutlichen Mehrpreis der Eier nieder. Trotzdem sieht Coop in dieser Nische Potenzial und führt seit 2014 jährlich vier Masten mit den Zweinutzungshähnen durch.
Besonders bio-affine Konsumenten, die sich der Problematik der Kükentötung bewusst seien, schätzen das Angebot, so Pius Affentranger von der Bell Schweiz AG. Wie eine aktuelle Studie der ETH Zürich und dem Aviforum zeigt, eignen sich die Zweinutzungstypen gut für die Bio-Poulet-Fleischproduktion.
Die Mastleistung und das Schlachtkörpergewicht sind dem der extensiven Masthybriden erstaunlich ähnlich. Der Brustanteil der Zweinutzungshähne ist nach 67 Tagen jedoch geringer als bei den Bio-Masthühnern. Die Schlachtkörper sollten daher bei einer Mastdauer von 67 Tagen ganz vermarktet werden.
Nach einer Mastdauer von 81 Tagen sind die Bruststücke deutlich grösser. Bei einer Zerlegung des Schlachtkörpers wäre die Ausbeute dann höher. 

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Artikel geschrieben von

LANDfreund

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