Swissgenetics

Erfolgreiches Jahr für Swissgenetics

Swissgenetics präsentiert ein sehr gutes Geschäftsergebnis, trotz anspruchsvollem Umfeld und grossen Investitionen ins Tierwohl.

Am 27. November 2019 hielt Swissgenetics die Delegiertenversammlung ab. Vor dem ordentlichen Teil erhielten die Delegierten die Möglichkeit die Produktionsstation in Mülligen (AG) zu besichtigen. Mit dem Stallneubau hat Swissgenetics in die Zukunft investiert. Auf einer Fläche von 10'000 m2 wurden zwei Ställe mit insgesamt 150 Einzel- und Reihenboxen erstellt. Der neue Stallkomplex zeichnet sich durch hohe Tierwohlstandards und durch verbesserte interne Abläufe aus. Gemeinsam mit der Firma Krieger wurde die Stalleinrichtung nach den speziellen Wünschen und Anforderungen an die Stierenhaltung konzipiert.

Auf den Dächern wurde eine topmoderne Photovoltaikanlage installiert. Ausserdem wurde eine Besucherplattform gebaut, damit Interessierte einen Einblick in die Haltung bekommen. Das Betreten der Anlage ist aus Sanitarischen Gründen nicht erlaubt. Die Besichtigung der Stallungen im Rahmen der DV fand mit einem Bus statt.

Nach der spannenden Besichtigung ging es zum ordentlichen Teil über.

An der Delegiertenversammlung von Swissgenetics in der VIANCO Arena in Brunegg durfte deren Präsident Dominique Savary erfreuliche Zahlen präsentieren. Mit Christoph Böbner steht seit Januar 2019 ein neuer Direktor an der Spitze der Genossenschaft.

Gute Erfolge in herausforderndem Umfeld

Die ausserordentliche harte Trockenperiode und der tiefe Milchpreis haben die Rindviehproduzenten stark gefordert und zu einem rekordtiefen Milchkuhbestand im Geschäftsjahr 2018/19 (01.07.18 bis 30.06.19) geführt. Die Abnahme um mehr als 11'000 Kühe führte zu einem Minus von 4.0% bei der Anzahl Besamungen. Trotzdem konnte der Umsatz mit einem Minus von 0.7% fast gehalten werden. Dies gelang dank der hohen Qualität der Produkte und Dienstleistungen und der grossen Kundentreue. Diese konnte Swissgenetics mit einer Kundenrückvergütung in der Höhe von 2.4 Mio. Franken verdanken.

Der Export verläuft erfreulich. Es konnten 31 % mehr Samendosen exportiert werden als im Vorjahr. Im Inland liegen Fleischrassenbesamungen weiterhin im Trend. Über 30 % der Milchrassen in der Schweiz werden mit gesextem Samen belegt. Mit dieser Zahl ist die Schweiz im internationalen Vergleich ein Vorreiter auf diesem Gebiet.

Gerüstet für die Zukunft

Swissgenetics konnte mit dem Abschluss der zweiten Bauetappe der neuen Stallungen auf der Produktionsstation Mülligen eine der grösseren Investitionen in der Unternehmensgeschichte erfolgreich abschliessen. Die neuen Ställe erfüllen höchste Tierwohl-Ansprüche und ermöglichen es Swissgenetics im international immer härteren werdenden Genetik Markt am Ball zu bleiben.

Fotos: Neues bei der Gülleausbringung für 2020

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Artikel geschrieben von

Nadine Maier

Redaktorin

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