Geflügelpest

Geflügelpest: Wildvogelzüge verstärken das Risiko

Auf Betrieben in Niedersachsen und Sachsen brach vor kurzem die Geflügelpest aus. Aufgrund des Frühjahrsvogelzuges gilt für Geflügelhalter jetzt besondere Vorsicht.

Der Subtyp der Geflügelpest H5N8 ist sowohl in Niedersachsen als auch Sachsen aufgetreten. Darunter auch auf einem Betrieb mit über 10.000 Puten im niedersächsischem Landkreis Aurich. Das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb auf Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen. „Die aktuellen Ausbrüche zeigen, dass die Geflügelpesterreger weiterhin kursieren“, so der Mecklenburg-Vorpommer‘sche Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Neue Fälle könnten jederzeit auftreten. Deshalb liege es vor allem in der Verantwortung der Geflügelhalter, die ihre Tiere nicht ausschließlich in Ställen halten, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. „Wildvögel dürfen keinen Zugang zu Futter, Tränkewasser, Einstreu sowie weiteren Haltungsgegenständen bekommen“, erklärte Backhaus. Wichtig sei darüber hinaus, dass unklare Krankheits- und Todesfälle auf Geflügelbetrieben schnellstmöglich untersucht würden. Jeder Verdacht auf Geflügelpest sei dem zuständigen Veterinäramt umgehend mitzuteilen.

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Im Landkreis Aurich ist in einem Putenbestand die Geflügelpest aufgetreten. Zuvor war H5N8 in Bad Lausick in Sachsen bei einem kleinen Hennenbetrieb festgestellt worden.