Komplementärmedizin

Kometian ist eine Erfolgsgeschichte

Der Verein Kometian lud wichtige Partner zu einer Informationsveranstaltung ein. Dass diese in Kalt-bach (LU) beim Höhlenkeller für die Käsereifung stattfand, hat guten Grund. Denn die Firma Emmi gehört neben weiteren Institutionen zu den Hauptsponsoren von Kometian.

Laufend stossen neue Tierhalter zu Kometian und nutzen komplementärmedizinische Beratungen. „Diese meist telefonischen Beratungen durch unsere Fachpersonen verlaufen bei akuten wie auch bei chronischen Krankheiten umso erfolgreicher, je besser der Tierhalter oder oft auch die Bäuerin die auffälligsten Symptome des Patienten schildert“, erklärte die Tierärztin und Beratungsstellenleiterin Nicole Studer. Ariane Maeschli vom Forschungsinstitut FiBL stellte die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vor. Dank der seit Anfang 2017 systematischen Rückfrage über die Heilungsverläufe konnte sie aufgrund 1518 ausgewerteter Fälle aufzeigen, dass in über zwei von drei Fällen allein komplementärmedizinische Anwendungen und pflegerische Massnahmen zur Heilung oder Besserung führten. Daniel Weilenmann von der Firma Emmi wies in seinem Referat darauf hin, dass die Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung wesentlich zum Vertrauen in die einheimischen Lebensmittel beitrage und weit oben auf der Wunschliste von Konsumentinnen und Konsumenten stehe. Sabine Vögeli vom Bundesamt für Landwirtschaft stellte in ihren Ausführungen dar, dass der Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin in der Schweiz zwar zurückgehe, aber noch weiteres Verbesserungspotenzial bestehe. Die Erfolge von Kometian seien erfreulich und ein wesentlicher Beitrag innerhalb der vielfältigen Massnahmen, welche die Landwirtschaft im Rahmen der Strategie Antibiotikaresistenzen des Bundes (StAR) ergriffen hat.

Wechsel in der Führung im Jahr 2020


Brandneu war die Information, dass die Geschäftsführerin, Marlis Ammann, Kometian Ende März 2020 verlassen wird. Der Präsident, Werner Ammann, würdigte ihre Leistungen und erklärte, dass der Vorstand die Neubesetzung vorbereite. Gleichzeitig kündigte er selbst seinen nicht ganz unerwarteten Rücktritt auf die Generalversammlung 2020 an. Der Rückzug falle ihm deshalb leichter, weil ein fähiger Nachfolger aus der bäuerlichen Praxis bereit stehe. Der Vorstand werde an der GV vom 2. April 2020 in Flawil Urs Brändli aus Goldingen SG zur Wahl vorschlagen. Als derzeitiger Präsident von Bio Suisse ist er führungserfahren und sehr gut vernetzt.

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