Mutterkuh

Normstall für Mutterkühe Premium

DeLaval sprang auf den Bau-Boom in der Mutterkuhhaltung auf und entwickelte einen Normstall. Wir schauten uns das Konzept im Detail an.

An der Agrama 2018 präsentierte die Firma DeLaval den ersten Mutterkuh-Normstall – einen schlüsselfertigen Stall, welcher auf die Schweizer Mutterkuhhaltung zugeschnitten ist. Eine qualitativ hochwertige, aber zugleich auch kostengünstige Lösung, wie die Firma sagt.

490 000 CHF kostet der Stall inklusive Bodenplatte und allen Elementen, die es benötigt, damit der Stall funktioniert. «Dieser Preis ist für die voll funktionstüchtige Basic-Variante gerechnet», so Reto Wildi, Aussendienstmitarbeiter DeLaval. «Eingerechnet sind die Entmistungsanlage, Liegeboxenbügel aus Chromstahl, ein flexibles Nackenband im Liegebereich und weitere Bestandteile, die dazu beitragen, dass der Stall funktioniert.» Nicht normbare Elemente wie Güllelagerraum mit Technik, Aushubarbeiten und Erschliessungen müssen projektindividuell berechnet werden.

Der Normstall ist ausgelegt für 30 Mutterkühe und deren Jungtiere. Aufgeteilt wird der Stall in einen Abkalbe- oder Galtkuhbereich und zwei Gruppen. Durch die Gruppenunterteilung kann die Fütterung an die Entwicklungsstadien der Beefs angepasst werden.

Weniger Angst vor Baufehlern

Für die Entmistung sind eine Schieberentmistung oder Spaltenböden angedacht. «Das kann der Landwirt individuell entscheiden», so Wildi. «Es gibt verschiedene variable oder ergänzende Module, wie Futterlagerraum, Bestandesvergrösserungen oder topographisch bedingte Anpassungen Das Normstall-Konzept bietet einfach einen Grundstein und berücksichtigt eine Mutterkuhperiode von A bis Z.» Das gefalle den Landwirten am Konzept. Es nehme ihnen die Angst vor Baufehlern und unvorhergesehenen bautechnischen Hürden. Ausserdem konnte mit dem Normstall der administrative Aufwand deutlich reduziert werden.

Der Stall ist in seiner Bauweise sehr kompakt und deshalb auch für kleinere Standorte geeignet. Der Fressgang fungiert im Normstall gleichzeitig als unbedachter Laufhof. «Kostentechnisch ist die Integration des Laufhofs im Fressgang...

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