Genetik

Samen von hornlosen Stieren boomen

"Hardy", "Hamilton Pit", "Extra" und "Lawn Boy" heissen die Stiere, welche den Einsatz von hornlos-Genetik in der Schweiz richtig ins Rollen brachten.

Genetisch hornlose Stiere gewinnen in der Schweiz an Bedeutung, sowohl bei den Milch- wie auch bei den Fleischrassen. Ein paar Enthusiasten im In- und Ausland haben zwar schon länger auf die natürlich vorkommende Mutation selektiert, aber die Basis dazu war sehr eng, und meistens konnten die hornlosen Tiere in den übrigen Merkmalen nicht überzeugen. Erst mit dem amerikanischen Red-Holstein-Stier „Lawn Boy“ gab es einen Stier, der eine breitere Züchterschaft befriedigen konnte. Analog wies beim Braunvieh der hornlose deutsche Stier „Extra“ erstmals eine nennenswerte Nachfrage in der Schweiz auf. Die nebenstehende Grafik zeigt, dass der Anteil der hornlosen Stiere an den Verkaufszahlen von Swissgenetics bei der Rasse Swiss Fleckvieh mittlerweile am höchsten ist. Verantwortlich dafür sind primär der Stier „Hardy“ und dessen Sohn „Hamilton pit“.

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