Tierhaltung

Von der Alp an den vollen Futtertisch

Während der Alpung können Rinder ihr Wachstumspotenzial kaum ausschöpfen. Mit dem richtigen Fütterungsmanagement können sie diesen Rückstand im Tal aber wieder aufholen. Der LANDfreund gibt Tipps, wie’s klappt.

Der Alpsommer geht dieses Jahr vielerorts früher zu Ende als gewohnt. Die Alpwiesen litten unter der wochenlangen Hitze und Trockenheit. Statt saftig grünem Gras sind nur noch braune Flecken übrig – die Wiesen sind abgegrast.
Kommen die Aufzuchttiere von der Alp ins Tal zurück, gilt es punkto Fütterungsmanagement so einiges zu beachten. Auf der Alpweide kommt es oft zu einem Nährstoffmanko aufgrund ungenügenden Mengenangebots. Dazu führen die weitläufigen Weiden, die wenig dichte Grasnarbe und auch andauernd schlechte Weidebedingungen.
Daraus resultiert aufgrund der ungenügenden Nährstoffzufuhr ein verzögertes, respektive nicht dem Potenzial des Tieres entsprechendes Wachstum. Rinder sind in der Lage, den Wachstumsrückstand in einer darauffolgenden Periode weitgehend wettzumachen, wenn die Nährstoffversorgung entsprechend höher ist.

Ältere Rinder sind im Vorteil

Genannt wird dieser Effekt «kompensatorisches Wachstum» und er ist klar vom Auf-und Abbau von Körperfettreserven zu trennen. Ältere Rinder haben gegenüber jüngeren diesbezüglich einen Vorteil, da sich die Verzehrskapazität mit zunehmendem Alter entwickelt. Allerdings nur so lange, wie sie auch in der Wachstumsphase sind. Ausgewachsene Rinder können kein echtes kompensatorisches Wachstum mehr zeigen, sondern nur mehr Verfettung.

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Artikel geschrieben von

LANDfreund

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