Wie gefährlich sind Mykotoxine und Mutterkorn?

Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) veröffentlicht im neuen Monitoring-Report Futtermittel 2019 aktuelle Ergebnisse zur Mykotoxin- und Mutterkorngefahr.

Mykotoxine, die giftigen Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, sind für die Sicherheit vieler Lebens- und Futtermittel ein großes Problem. Darum unterliegen die Pilzgifte im QS-System (Qualität und Sicherheit GmbH) einem kontinuierlichen Monitoring. DON, ZEA, OTA, Aflatoxin B1 sowie Mutterkorn sind fester Bestandteil der QS-Kontrollpläne.

Die Qualität und Sicherheit GmbH hat in ihrem jährlich erscheinenden Monitoring-Report Futtermittel jetzt aktuelle Richtwerte sowie die jüngsten Zahlen und Fakten zu Mykotoxinen veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wird der Frage nach möglichen Übertragungen von Mykotoxinen aus Futtermitteln über das Tier auf den Menschen nachgegangen. Auch die regelmäßige Neubewertung der Kontaminanten in Futtermitteln wird angesprochen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist Mutterkorn in Getreide. Seit dem 1. Januar 2018 untersuchen QS-Unternehmen jede angelieferte Getreidepartie auf Mutterkorn. Die Prüfung findet visuell statt. Der Monitoring-Report hilft mit Praxistipps dabei, woran man Mutterkornbefall erkennt, wie Proben gezogen werden und wie man das Ergebnis berechnet. Daten zum Vorkommen von Mutterkorn ab 2013 sowie zur Mutterkornbelastung bei QS-zertifizierten Betrieben ergänzen das Gesamtbild.

Der aktuelle Monitoring-Report Futtermittel 2019 kann auf der QS-Webseite angesehen und heruntergeladen werden.

Fotos: Neues bei der Gülleausbringung für 2020

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Artikel geschrieben von

Henning Lehnert

Redakteur Schweinehaltung

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